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Roadtrip USA – 13 Goldene Regeln inkl. Packliste Roadtrip

Roadtrip USA

Roadtrip USA – eine Reise, von der viele träumen. Einmal im Leben die Route 66 oder an der Westküste entlangfahren. Freue dich auf diese Reiseblogbeiträge über USA Reisen – mit Roadtrip-Tipps & meinen Erfahrungsberichten, Empfehlungen fürs Wildcamping, interessante Reiseinfos über die USA, sowie die besten Sehenswürdigkeiten in den verschiedenen US-Bundesstaaten. Tauche ein in die Freiheit der endlosen Highways, die Magie der Nationalparks und die pulsierende Energie der amerikanischen Städte. Roadtrip USA – dein Abenteuer auf vier Räder wartet auf dich!

In diesem Blogbeitrag stelle ich dir 13 goldene Regeln für deinen Roadtrip USA vor, mit hilfreichen Tipps, damit du bestens auf deinen Roadtrip vorbereitet bist und weißt, worauf du achten solltest.  Ich verrate ich dir, wie du die besten Stellplätze in der Natur zum Wildcamping findest, eine App-Empfehlung zum Benzinsparen. Alles rund um das Thema Internet & SIM Karte USA, Verkehrsregeln sowie gefährliche Tiere in den USA und vieles mehr.

Außerdem mehr zu Packliste Roadtrip, wie du ein Touristenvisum für die USA beantragst  und genaueres über die Zeitzonen USA mit Zeitunterschiede Deutschland USA. Am Ende des Blogbeitrags beantworte ich dir noch drei Fragen zu den Roadtrip-Kosten, der empfohlenen Roadtrip-Dauer sowie die Vorgehensweise einer Roadtrip-Planung. Damit du deine eigene Planung starten kannst.

Roadtrip USA

Roadtrip USA – Alle Informationen zum Fernreiseziel USA im Überblick

  • USA = United States of America / zu Deutsch: Vereinigte Staaten von Amerika
  • Hauptstadt: Washington D.C.
  • Bundesstaaten: Die USA hat 50 Bundesstaaten, wobei Alaska und Hawaii auch dazugehören. Diese haben alle eine eigene Gesetzgebung. Manche Bundesstaaten sind so groß wie Deutschland.
  • Sprache: Englisch (american english)
  • Lage: Die USA liegt auf dem Nordamerikanischen Kontinent und reicht von der Ostküste zur Westküste. Oben grenzt Kanada und unterhalb Mexiko an.
  • Ureinwohner: Die Ureinwohner Amerikas – auch Indianer genannt, werden offiziell als indigene Völker Amerikas bezeichnet. Mehr zu den Stämmen in den jeweiligen Blogbeiträgen über die einzelnen Bundesstaaten.
  • Landesgröße: 9.525.067 km²
  • Einwohnerzahl: 333 Millionen (genau 333.287.557 - Stand 2022)
  • Währung: US-Dollar  /  1 €uro = ca. 1,15 $US
  • Einreisebestimmungen: Deutsche Staatsbürger benötigen zur Einreise in die USA ein sog. ESTA Visa. Dieses gilt zwei Jahre und berechtigt dich, pro Aufenthalt für 90 Tage am Stück im Land zu bleiben. Leider gibt es keine eindeutigen Regelungen, doch du solltest mindestens drei Monate Zeit vom letzten bis zum nächsten Aufenthalt vergehen lassen. Erkundige dich auf der Seite des Auswärtigen Amtes genauer über die Einreisebestimmungen.

Beantragung einer ESTA-Genehmigung für deine USA Reise

Ohne gültiges ESTA Visum kannst du nicht in die USA einreisen. Dein Visum ist elektronisch aufgrund der Online-Beantragung gespeichert. Bei der Ankunft in den USA wird dem Grenzbeamten dein Visum durch das Einlesen deines Reisepasses angezeigt.
Erfahre mehr dazu in diesem Reiseblogbeitrag von mir: ESTA Visum beantragen für deine Einreise in die USA Reise – Anleitung auf Deutsch



Roadtrip USA

Roadtrip USA - 13 Goldene Regeln

Nun widmen wir uns dem Hauptthema und ich stelle dir 13 Goldene Regeln für deinen Roadtrip USA vor. Einige dieser Tipps lassen sich natürlich für jeden Roadtrip – also auch in anderen Ländern anwenden. 

Woher ich alle das Wissen über das aufregende Thema Roadtrip USA habe? Zum aktuellen Zeitpunkt habe ich mit meinem Freund bereits drei Roadtrips in den USA gemacht:

  • Roadtrip USA 2020 - einen Monat mit Auto + Zelt von Seattle über San Francisco, Las Vegas bis nach Arizona zum Grand Canyon.
  • Roadtrip USA 2021 - drei Monate mit dem Wohnmobil die komplette Westküste entlang und dann noch Wildcamping an den Seen in der Wüste Nevadas & Arizonas. Erfahre in diesem Blogbeitrag mehr über unsere Route entlang der Westküste inkl. Tipps für digitale Nomaden: Unsere Roadtrip-Route an der Westküste Amerikas mit 17 coolen Spots
  • Roadtrip USA 2023 - zweieinhalb Monate mit dem Wohnmobil durch den "Wilden Westen" der USA mit den Bundesstaaten Idaho, Utah, Wyoming, Montana & Washington.

Aus diesen Erfahrungsschätzen habe ich die 13 Goldenen Regeln als Orientierung für deine  Roadtrip-Planung verfasst. Let´s start...

Wildcamping USA

1. Kostenlose Stellplätze finden zum Wildcamping

Ich starte mit einem absoluten Top-Tipp, welcher das Leben auf unseren USA Roadtrips so viel einfacher und stressfreier gemacht hat!

Bezahlte Campingplätze zu finden, ist anhand von Google und Google Maps noch machbar. Doch kostenlose Stellplätze zum Wildcamping zu finden, an denen kein „No Overnight Camping“ Schild steht, ist wirklich eine Herausforderung.

Wildcamping USA

Glücklicherweise hat uns ein anderer Roadtripper von einer App erzählt, durch welche du genau solche findest: Kostenlose Stellplätze zum Wildcamping, egal ob in der Natur oder am Straßenrand in einer Großstadt.

Ich weiß nicht, ob die App über den App Store in Deutschland erhältlich ist, deshalb lade dir bei Ankunft in den USA die App „I Olverlander“ herunter. Mit dieser findest du außerdem kostenpflichtige Campingplätze sowie RV-Parks.

Glaub mir, diese App ist Gold wert und du wirst auf deinem Roadtrip durch die USA jeden Tag dankbar dafür sein!


Wildcamping

2. Eine-Nacht-Regelung beim Wildcamping für Vans und Wohnmobile

Beim Wildcamping, gerade am Straßenrand in Großstädten oder z.B. an den wunderschönen Küstenstraßen Kaliforniens, gilt ein ungeschriebenes Gesetz: Die Eine-Nacht-Regel. 

Wildcamping ist vor allem in Kalifornien und Montana schwierig, da fast überall Schilder stehen, dass "Overnight Camping" verboten ist. Doch mit der gerade erwähnten I Oberländer App, findest du  klasse Plätze zum Wildcamping ohne Schilder.

Hast du einen solchen Stellplatz gefunden, tritt die ungeschriebene Eine-Nacht-Regelung in Kraft: Wenn du nur eine Nacht dort campst, lassen dich die Polizisten in Ruhe, solange du nicht deine komplette Campingausrüstung draußen aufgebaut hast. Klopft doch einer an die Tür, kannst du behaupten, du hattest starke Migräne und musstest dich hinlegen. Ohne Witz, genau das hat uns ein Polizist geraten!

Doch sobald du zwei Nächte an einem Spot bleibst, ist klar, dass du absichtlich dort campst und dann kann es gut sein, dass ein Polizist bei dir an die Tür klopft und dich zur Weiterfahrt veranlasst. Ist uns einmal passiert, daher wissen wir das jetzt auch!

Anders ist es bei freien Stellplätzen, an denen eine klare Regelung steht wie z.B. "3 days Max" oder "14 days Limit". Dann weißt du genau, wie lange du an einem Platz wildcampen darfst.


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3. Nationalpass Jahrespass "America the Beautiful"

Wenn du auf deinem Roadtrip USA mehrere Nationalparks besuchen möchtest, empfehle ich dir den „America the Beautiful Annual Pass“. Das ist ein Jahrespass und gilt, wie der Name schon sagt, ein Jahr für alle Nationalparks in den gesamten Vereinigten Staaten.
Dieser kostet 80 US$ (+Steuer) pro Fahrzeug. Wenn ihr also einen Roadtrip zu zweit oder dritt macht, benötigt ihr nur einen Jahrespass.

Beim Besuch von drei Nationalparks lohnt sich die Investition. Denn die meisten Nationalparks verlangen 35 US$ Eintritt pro Nationalpark – für ein Fahrzeug bei einer Dauer von 7 Tagen.
Der Jahrespass sollte an jedem Kassenhäuschen am Eingang der Nationalparks erhältlich sein.

Erfahre in meinen baldigen Blogartikeln mehr über die schönsten Nationalparks der USA.


Roadtrip USA

4. Offline Maps auf dem Smartphone herunterladen

Wenn du ein Auto, einen Van oder ein Wohnmobil mietest, sollte ein Navigationssystem mit dabei sein. Doch was ist, wenn dein Navi offline ist? Das solltest du erfragen. Denn ich kann dir versprechen, dass du auf den meisten Strecken während deines USA Roadtrips immer wieder einmal offline sein wirst.

Auch wenn du zu Fuß beim Sightseeing unterwegs bist und auf deine Maps-App zurückgreifen möchtest, wirst du immer wieder mal offline sein und ggf. „dumm“ in der Prärie stehen!
Deshalb empfehle ich dir vorbereitend die Offline-Karten für die jeweiligen Regionen, in welchen du auf deinem Roadtrip USA unterwegs sein wirst, herunterzuladen.


Roadtrip USA

5. Duschmöglichkeiten, Frischwasser auffüllen, Abwasser loswerden

Wenn du mit dem Auto + Zelt unterwegs bist, wird immer wieder die Frage aufkommen „Wo duschen?“ Und wenn du mit dem Van oder Wohnmobil unterwegs bist, dann musst du alle paar Tage Frischwasser nachfüllen und dein schmutziges Abwasser ablassen. Das geht nicht einfach in der Natur. Dazu benötigst du eine „Dump Station“ (amerikanischer Begriff).

Dazu habe ich ein paar Tipps für dich:

  1. In den USA gibt es die Loves Tankstellen. An denen kannst du für 7 US$ duschen und für ca. 10 US$ dumpen & Wasser auffüllen.
  2. Einige sogenannte Recreation Areas bieten einen Tagespass an. Diese kosten um die 10 bis 15 US$ und dafür darfst du den ganzen Tag (nicht nachts) in diesem Park (Recreation Area) campen. Oft gibt es dort Duschen sowie Dump Stations & Frischwasserleitungen. Das solltest du natürlich vorher erfragen.
  3. Mit der in Punkt 1 beschriebenen App "I Oberländer" kannst du gezielt nach Dump Stations und Wasser suchen. Bitte lies unbedingt die Beschreibung und die Kommentare durch, denn oft ist das Wasser, welches du nachfüllen darfst, kein Frischwasser, sondern nur zum Abspülen und Duschen geeignet. (Portable Water = Trinkwasser, Non Portable Water = nicht trinkbares Wasser)
  4. Manche bezahlte Campingplätze haben auch Duschen sowie Dump Stations und Frischwasser. Am besten vorher recherchieren und dann gezielt dort campen.

USA Reise

6. Trockenshampoo

Je nachdem wie schnell deine Haare nachfetten, rate ich dir Trockenshampoo aus deiner Heimat mitzubringen – wenn du eine bestimmte Marke bevorzugst, oder in den USA welches zu kaufen.

Denn beim Campen, selbst mit einem Wohnmobil, ist eine tägliche Dusche inkl. Haare waschen eine Wunschvorstellung! Das klappt nur, wenn du permanent in einem RV-Park mit Wasser- und Stromanschluss stehst. Aber das hat dann ja nichts mit einem Roadtrip USA zu tun!

Um es auf den Punkt zu bringen: Vermutlich wirst du nur alle zwei bis drei Tage eine Dusche bekommen und damit du nicht mit ungepflegten, fettigen Haaren herumlaufen musst, empfehle ich dir ein Trockenshampoo (welches du ohne Wasser verwendest und einfach aufsprühst) im Gepäck zu haben.


Packliste für digitale Nomaden

7. Rucksack vs. Koffer

Vielleicht bis du es gewohnt deine Koffer für den Urlaub zu packen. Doch bei einem Roadtrip rate ich dir dringend davon ab! Denn weder im Auto + Zelt, noch im Van oder Wohnwagen hast du Platz für einen großen Hartschalenkoffer. 

Da bist du mit einem Reiserucksack viel besser dran, denn der lässt sich einfacher verstauen und nimmt keinen Platz weg. Schicke Kleidung, fünf Paar Schuhe, Föhn und allen möglichen Schnickschnack kannst du auf einem Roadtrip nicht gebrauchen. Aber darauf gehen wir weiter unten im Blogartikel bei der Packliste ein. 

Habe außerdem einen kleinen Rucksack für deine Wanderungen dabei, welche du auf einem USA Roadtrip häufig machen wirst. Dafür könntest du z.B. den Rucksack wählen, welches du als Handgepäck mitnehmen darfst.


Roadtrip USA

8. Roadtrip USA – Offline Beschäftigung

Einige wundervolle, kostenlose Wildcamping Stellplätze in der Natur bieten leider keinen Internetempfang. Daher empfehle ich dir Offline-Beschäftigungen vorbereiten, damit du nicht in Langeweile verzweifelst, wenn dein Handy nichts durchlässt!

Das könnten z.B. E-Books, Filme, Hör-Meditationen oder Podcasts sein, die du schon vorher herunterlädst. Wenn du deinen Laptop dabeihast, kannst du an einem Buch oder Blogbeitrag schreiben. Du könntest all die Fotos und Videos auf deinem Smartphone oder Laptop ausmisten. Videos zusammenschneiden oder Fotobücher erstellen, wenn die Software auch offline funktioniert.

Je nachdem, was dir Spaß macht und womit du dich einige Abende beschäftigen kannst: Bereite es vor!


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9. Internetverbindung & SIM-Karte USA

Je nachdem ob du auf deinem USA Roadtrip nur auf Reisen bist, oder als digitaler Nomade auch arbeiten musst, wirst du eine unterschiedliche Anzahl an GB's benötigen.

SIM-Karte USA:
Wenn du nur Internet auf deinem Smartphone haben möchtest für die Zeit auf deinem USA Roadtrip, dann kann ich dir die führenden Anbieter AT&T oder Verizon empfehlen. SIM-Karten und Internetpakete bekommst du in großen Supermärkten wie z.B. Walmart.


10. Benzin Trick

Zu diesem Thema habe ich zwei Tipps für dich:

  1.  Mit der App „Gas Buddy“ findest du günstige Tankstellen, denn auch in den USA unterscheiden sich die Preise an den verschiedenen Tankstellen. Das sind oft 20 Cent Ersparnis pro Gallone. Da Benzin deine Hauptausgaben sein werden, macht eine App zum Geld sparen Sinn.
    Schon gewusst? In Amerika wird nicht in Liter gerechnet, sondern in Gallonen. 1 Gallone sind 3,78 Liter.
  2. Obwohl die USA das Land der Kartenzahlung ist, sparst du beim Tanken pro Gallone 10 bis 15 Cent, wenn du in bar bezahlst. Klingt komisch – ist aber so!

USA Reise

11. Roadtrip USA – Take it easy!

Ein Roadtrip bringt spontane Stresssituationen mit sich und kann zur Beziehungsbestandsprobe werden. Du & dein:e Beifahrer:in solltet euch darüber bewusst sein und versuchen, ruhig zu bleiben, anstatt sich in einem unnötigen Streit zu verzetteln.

Auch beim Fahren „Take it easy“! Fahre langsam und sicher, denn du hast ein schweres Fahrzeug mit dir. Wenn du eine Schlange an Autos hinter dir siehst, die vorbei wollen, dann fahre kurz ran und lass sie überholen. Take it easy und genieße deinen Roadtrip USA!


12. Gefährliche Tiere USA

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind ein Land, das eine beeindruckende Vielfalt an Flora und Fauna beherbergt. Während die meisten Tierbegegnungen harmlos sind, gibt es auch einige gefährliche Tiere, die du besser im Blick behalten solltest. 

Informiere dich, welche wilden, gefährlichen Tiere es in den Bundesstaaten gibt, in welchem du auf deinem Roadtrip durch die USA unterwegs sein wirst. Damit du weißt, auf welche Tiere du beim Wildcamping treffen könntest, wie gefährlich diese für dich sind und wie du handeln musst. 

Generell ist es wichtig, die natürliche Umgebung der Tiere zu respektieren und sich bewusst zu sein, dass wir uns in ihrem Lebensraum bewegen. 

Hier eine Übersicht, auf welche gefährlichen Tiere du auf deinem Roadtrip USA treffen könntest. Doch keine Sorge, jede Region hat andere gefährliche Tiere. Du wirst also nicht auf alle gleichzeitig treffen!

Giftschlangen:
In den USA gibt es mehrere Arten von Giftschlangen, darunter Klapperschlangen, Kupferköpfe und Korallenschlangen. Diese Schlangen sind vorwiegend in den südlichen und südwestlichen Bundesstaaten verbreitet. Wir sind auf unserem 3. Roadtrip in den Bundesstaaten Oregon, Idaho, Utah und in einem bestimmten Gebiet in Washington auf einige giftige Klapperschlangen gestoßen. Die Tiere haben uns zum Glück immer in Ruhe gelassen.

Wenn du in der Natur unterwegs bist, ist es ratsam, auf Wanderwegen zu bleiben, Schritttempo zu gehen und aufmerksam auf den Boden zu achten. Schlangen reagieren oft auf Erschütterungen und ziehen sich normalerweise zurück, wenn sie Menschen hören oder spüren. Es ist trotzdem klug, geschlossene Schuhe und lange Hosen zu tragen sowie einen langen Wanderstock zur Abwehr dabei zu haben.

Die Website des BNITM informiert, was bei einem Schlangenbiss zu tun ist.

Gefährliche Tiere USA

Bären:
In einigen Regionen der USA, vorwiegend in Teilen des Rocky-Mountain-Gebiets sowie Alaska gibt es sowohl Schwarzbären als auch Grizzlybären. Bären sind im Allgemeinen scheue Tiere, aber wenn sie sich bedroht fühlen, Hunger haben oder ihre Jungen verteidigen, können sie aggressiv werden.

Wenn du in Gebieten unterwegs bist, die für Bären bekannt sind, solltest du deine Lebensmittel sicher im Wohnmobil oder Auto verstauen, um Begegnungen zu vermeiden. Wenn du draußen in der Natur am Wandern bist, habe niemals Snacks dabei, denn Bären können extrem gut von kilometerweiter Entfernung riechen und werden von Gerüchen angezogen. Bären mögen keine lauten Geräusche, deshalb sei laut auf deiner Wanderung, sodass sie dich von Weiten hören und weggehen.

Falls du doch auf einen Bären stößt, ist es wichtig, ruhig zu bleiben und dem Bären langsam und leise auszuweichen. Renne niemals vor einem Bären davon, da dies seine Jagdinstinkte auslösen wird. Außerdem könne Bären viel schneller rennen als Menschen und auf Bäume klettern. Du hast also keine Chance, wenn du rennst! Wir haben im Yellowstone Nationalpark & im Glacier Nationalpark Bären gesehen.

Gefährliche Tiere USA

Kojoten:
Kojoten sind vor allem in Wüsten- und ländlichen Gebieten der USA anzutreffen. Obwohl sie normalerweise scheu sind und den Menschen meiden, können Kojoten in der Nähe von Siedlungen auftauchen, um nach Nahrung zu suchen.

Es ist wichtig, keine Lebensmittelreste oder Haustiere draußen zu lassen, da dies Kojoten anziehen könnte. Wenn du einem Kojoten begegnest, halte Abstand und mache laute Geräusche, um ihn zu vertreiben.

Wir haben in Oregon einen Kojoten von Weitem gesehen und beim Campen in Nevada nachts so einige laut heulen gehört.

Skorpione:
In Wüstengebieten, vor allem im Südwesten der USA, gibt es verschiedene Arten von Skorpionen, von denen einige giftig sind. Skorpione sind nachtaktiv und verstecken sich tagsüber in Spalten und unter Steinen. Wenn du in einem Gebiet mit Skorpionen unterwegs bist, sei vorsichtig beim Klettern oder Greifen von Steinen oder anderen Gegenständen.

Wir haben einen Skorpion beim Campen in Nevada entdeckt, welcher sich direkt neben unseren Füßen unter ein paar Steinen am Boden versteckt hat.

Alligatoren:
In den südlichen Bundesstaaten, wie Florida und Louisiana, leben Alligatoren in Seen, Sümpfen und Flussmündungen. Alligatoren sind normalerweise scheu und meiden den Menschen, aber man sollte dennoch Abstand halten und nicht zu nahe an das Wasser gehen, wo sie leben.


Roadtrip USA

13. Verkehrsregeln

Wenn du einen Roadtrip planst, ist es wichtig, dich vorher über die Verkehrsregeln und Vorschriften des jeweiligen Landes zu erkundigen. Die USA haben spezifische Gesetze, die je nach Bundesstaat variieren können. Eine Erleichterung: In Amerika wird auf der gleichen Straßenseite wie Deutschland gefahren!

In diesem Abschnitt werde ich einige der wichtigsten Verkehrsregeln anschneiden, die du beachten solltest, um deinen Roadtrip sicher und angenehm zu gestalten. Die meisten Regeln kennst du bereits aus Deutschland.

Rechts vor Links:
In den meisten Bundesstaaten der USA gilt das Prinzip "Rechts vor Links". Das bedeutet, dass Fahrzeuge, die von rechts kommen, Vorfahrt haben.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:
Die Geschwindigkeitsbegrenzungen variieren von Staat zu Staat, aber in der Regel gelten 55 Miles per hour - Kurzform "mph" (ca. 88 km/h) auf Landstraßen und 65-75 mph (ca. 105-120 km/h) auf Autobahnen. Es ist wichtig, die Verkehrsschilder genau im Auge zu behalten, da Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen in den USA oft streng sind.

USA Reise

Schulbusse:
Wenn ein Schulbus anhält und die Warnblinkanlage eingeschaltet ist, müssen alle Fahrzeuge anhalten, egal aus welcher Richtung sie kommen. Dies gilt, bis der Bus seine Fahrt fortsetzt oder die Warnblinkanlage deaktiviert.

Anschnallpflicht:
Die Anschnallpflicht gilt in allen Bundesstaaten für Fahrer und alle Insassen des Fahrzeugs. Unabhängig davon, ob du auf dem Beifahrersitz oder der Rückbank sitzt, musst du immer angeschnallt sein. Verstöße können mit Bußgeldern geahndet werden.

Rettungsfahrzeuge und Einsatzfahrzeuge:
Wenn du ein Einsatzfahrzeug mit eingeschaltetem Sirenenton und/oder Blinklichtern bemerkst, musst du sofort Platz machen und das Fahrzeug passieren lassen. Dies gilt auch für Polizei-, Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge.

USA Reise

Handyverbot am Steuer:
In den meisten Bundesstaaten ist es verboten, während der Fahrt ein Mobiltelefon in der Hand zu halten. Wenn du dein Telefon verwenden musst, solltest du eine Freisprecheinrichtung verwenden oder es an einem Handyhalter befestigen. Ein Verstoß gegen dieses Gesetz kann ebenfalls zu hohen Strafen führen.

Alkohol- und Drogenkonsum:
Das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ist illegal und wird streng bestraft. Der Grenzwert für den Blutalkoholgehalt liegt in den meisten Bundesstaaten bei 0,08%. Es ist immer am besten, nüchtern zu fahren und auf Alkohol und Drogen zu verzichten, wenn du dich hinters Steuer setzt.

Stoppschilder und Ampeln:
An Stoppschildern ist es Pflicht, vollständig anzuhalten, bevor du weiterfährst. An Ampeln ist Rechtsabbiegen bei Rot in vielen Bundesstaaten nach sorgfältigem Anhalten erlaubt, sofern keine anderen Verkehrsschilder dies verbieten.


Roadtrip USA

Roadtrip USA – Die richtige Fahrzeugwahl:


Die Wahl deines Fahrzeuges wird definitiv das Gesamterlebnis auf deinem Roadtrip USA beeinflussen. Mit Fahrzeugwahl meine ich nicht die Marke, sondern ob du dich für ein Auto + Zelt, Auto & Hotels, einen Van oder ein Wohnmobil (auf Englisch RV) entscheidest.
Für alle vier Varianten werde ich dir nun Vor- und Nachteile vorstellen.

Wildcamping

Camping in Auto + Zelt

Wenn ich früher an das Thema Roadtrip dachte, dann hatte ich immer die romantische Vorstellung von einem coolen Roadtrip mit Auto & Zelt vor meinem inneren Auge. Doch wie ich nach unserem ersten einmonatigen Roadtrip USA von Seattle, über San Francisco bis nach Las Vegas feststellen musste, hat das Campen in Auto und Zelt auch so einige Nachteile.

Vorteile:

  • Günstigere Mietkosten.
  • Niedrigere Benzinkosten.
  • Du passt in jeden Parkplatz sowie Parkgarage.

Nachteile: 

  • Nachts wird es kalt und in der Wüste sogar bis zu 0 Grad, obwohl es tagsüber schön heiß war. 
  • Du hast keine Toilette und Dusche.
  • Lebensmittel verderben schneller in der Kühltruhe.
  • Wildcamping am Straßenrand oder in der Stadt ist nicht möglich, da du nicht einfach dein Zelt aufstellen kannst. Außer du schläfst im Auto.
  • Hohe Ausgaben für Hotelkosten in der Stadt, denn selbst das schäbigste Hotel in einer schlechten Gegend kostet 100 US$ + hohe Parkgebühren für dein Auto.
  • Du hast keine Steckdosen für deine Elektrogeräte, falls du einen Laptop zum ortsunabhängig Arbeiten dabeihast.

Roadtrip USA mit dem Auto

Wenn Camping nicht dein Ding und du die Weiten der USA nur mit dem Auto erkunden möchtest, dann sparst du an Kosten für die Campingausrüstung, musst dafür aber 100 bis 200 US-Dollar pro Nacht für ein Hotelzimmer rechnen. Außer du schläfst im Auto, wenn Komfort zweitrangig für dich ist.


USA Reise

Roadtrip im Van

Ein Roadtrip USA im Van ist definitiv cool. Wenn du ein Freund vom Wildcamping bist und gerne in den amerikanischen Großstädten kostenlos am Straßenrand parken möchtest, dann bist du mit einem Van gut beraten. Wenn dir jedoch Kompfort wichtiger ist, dann sind die Einschränkungen – je nach Van und Roadtrip-Dauer, vielleicht zu groß.

Vorteile Van:

  • Du blendest in der Stadt ein und keiner merkt dass du gratis campst. 
  • Du passt in jeden Parkplatz sowie Parkhaus.
  • Du hast eine Campingtoilette und ggf. eine Outdoor-Dusche (Vorteil gegenüber dem Auto, Nachteil gegenüber dem Wohnmobil.)
  • Ausgebaute Vans sind oft richtig fancy und bieten großartige Fotomotive.

Nachteile Van:

  • Manche Vans sind oft zu niedrig, sodass du nicht aufrecht darin stehen kannst, sondern immer deinen Rücken und Nacken krümmen musst.
  • Je nach Modell hast du keine richtige Toilette und Dusche im Van und musst diese immer draußen aufbauen oder externe Duschen aufsuchen.
  • Einige Vans haben keine Fenster im Wohnbereich, sodass du A) keine Aussicht hast und B) immer im Halbdunklen sitzt.
  • In manchen Vans hast du keine richtige Küche.
  • Je nach Van kein fließendes Wasser.



USA Reise

USA Reise im Wohnmobil

Nach unserer ersten USA-Roadtrip-Erfahrung mit dem Auto + Zelt, haben wir uns nach monatelanger Recherche und überlegen – ob Wohnmobil oder Van – für ein kleines Wohnmobil entschieden. Da wir pro Roadtrip immer drei Monate am Stück unterwegs sind, war uns Komfort, wie ein richtiges Bad, Küche, Bett, Fenster, aufrecht stehen können, wichtig. Diese Entscheidung hat sich für uns, als die Richtige herausgestellt!

Unser Wohnmobil ist im Vergleich zu anderen klein (19 Feet) was den Vorteil hat, dass wir weniger Benzin benötigen und in jeden Parkplatz hineinpassen. Somit können wir beim Wildcamping auch an Spots stehen, wo große Wohnmobile keine Chance haben.

Vorteile Wohnmobil:

  • Ausgestattete Küche mit Kühlschrank.
  • Fließendes (warmes) Wasser.
  • Richtige Toilette und Dusche.
  • Separates Bett sowie Sitzecke / Sofa.
  • Verstaumöglichkeiten.
  • Evtl. kleiner Kleiderschrank.
  • Hoch genug, um aufrecht zu stehen.

Nachteile Wohnmobil:

  • Evtl. höhere Mietkosten als Van oder Auto.
  • Je nach Fahrzeug evtl. höherer Benzinverbrauch.
  • Große Wohnmobile fallen beim Wildcamping in der Stadt auf.
  • Große Wohnmobile können auf der Straße schlecht wenden (U-Turn).
  • Große, schwere Wohnmobile sind für einige Wildcamping-Spots in der Natur ungeeignet.
  • Große Wohnmobile passen in keinen normalen Parkplatz und haben somit eine limitierte Parkplatzwahl.

Roadtrip USA

Gut zu wissen für deine USA Reise:

Nun widmen wir uns kurz den spannenden Themen Zeitzonen USA, die Zeitverschiebung sowie Beispiele zu den Zeitunterschieden Deutschland USA. Außerdem die verschiedenen Klimazonen, damit du weißt, auf welches Wetter du dich auf deiner USA Reise einlässt.

Zeitzonen USA

Die USA erstrecken sich über sechs Hauptzeitzonen von der Ostküste bis zur Westküste. Je nachdem wo du auf deiner USA Reise bist, hängst du Deutschland zeitlich 6 bis 9 Stunden hinterher. 

  1. Eastern Standard Time (EST) liegt an der Ostküste und umfasst Staaten wie New York und Florida
  2. Central Standard Time (CST) gilt für Staaten wie Texas, Illinois und Missouri.
  3. Mountain Standard Time (MST) umfasst Staaten wie Colorado, Arizona und Utah.
  4. Pacific Standard Time (PST) erstreckt sich entlang der Westküste und umfasst Staaten wie Kalifornien und Washington.
  5. Alaska Standard Time (AKST) gilt für den Bundesstaat Alaska.
  6. Hawaii-Aleutian Standard Time (HAST) ist für Hawaii und einige kleinere Inselgebiete gültig.

Die Zeitzonen der USA können sich während der Sommermonate durch die Umstellung auf die Sommerzeit (Daylight Saving Time) ändern, wodurch eine Stunde verschoben wird.


USA Reise

Zeitverschiebung USA & Zeitunterschiede Deutschland USA

Gerade wenn du als ortsunabhängiger digitaler Nomade auf einer USA Reise bist, ist das Thema Zeitverschiebung wichtig für dich. Aber auch für alle anderen Reisenden auf einem Roadtrip durch die USA ist es sicherlich interessant, wie spät es wohl bei den Lieben zu Hause in Deutschland ist!

Zeitverschiebung USA:
Je nachdem, wo du auf deinem Roadtrip durch die USA bist, hängst du Deutschland zeitlich 6 bis 9 Stunden hinterher.

Zeitunterschiede Deutschland USA:

Hier ein paar Beispiele, damit die Zeitunterschiede Deutschland USA deutlich werden.

  • In Seattle an der Westküste ist es 8:00 Uhr morgens, in Miami ist es 11:00 Uhr Vormittag und in Deutschland ist es 17:00 Uhr abends.
  • In San Francisco an der Westküste ist es 15:00 Uhr am Nachmittag, im Bundesstaat Montana im Westen ist es 16:00 Uhr, in New York bereits 18:00 Uhr und in Deutschland 0:00 Uhr mitternachts.
  • Wenn du in Las Vegas am Samstag um 22:00 Uhr ein Partyvideo postest, ist es in Deutschland 7:00 Uhr morgens am Sonntag.

USA Reise

Im Norden von Montana, nahe Kanada

Klimazonen in den USA

Die USA beherbergen eine faszinierende Vielfalt an Klimazonen, die vom kontinentalen über das subtropische und mediterrane bis hin zum tropischen Klima in Südflorida reichen. Die unterschiedlichen Gegebenheiten sorgen für abwechslungsreiche Landschaften und beeindruckende Naturphänomene. 

  • An der Ostküste, insbesondere im Nordosten, herrscht ein gemäßigtes Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern inklusive eiskalten Dauer-Wind.
  • Im Südosten, wie z.B. Florida gibt es ein subtropisches Klima mit heißen und feuchten Sommern sowie milden Wintern.
  • Die Regionen um die Rocky Mountains und das Plateau im Westen der USA haben ein kontinentales Klima mit starken Temperaturunterschieden zwischen den Jahreszeiten. Die langen Winter können hier sehr kalt sein, während die kurzen Sommer heiß und trocken sind.
  • Die Westküste, vor allem Kalifornien und Teile des Pazifischen Nordwestens, genießen ein mediterranes Klima mit milden, feuchten Wintern und warmen, trockenen Sommern.
  • Die Region um den Südwesten, wie Arizona und Teile von Nevada, ist für ihr heißes und trockenes Wüstenklima bekannt. Achtung: Auch wenn es tagsüber schön heiß ist, wird es dort nachts richtig kalt. Camping im Zelt ist dann nicht mehr lustig!

Zusätzlich zu diesen Hauptklimazonen gibt es auch alpine Klimazonen in den höheren Gebirgsregionen und tropische Klimazonen in Hawaii und Puerto Rico. Die Vielfalt der Klimazonen trägt dazu bei, dass die USA ein Land mit unterschiedlichen Landschaften, Pflanzen- und Tierarten sowie vielfältigen Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten sind.

Lust auf einen 3-Tages-Trip in Seattle? Erfahre in diesem Reiseblogbeitrag, was es dort alles zu entdecken gibt: Erkunde Seattle in 3 Tagen – Top Seattle Sehenswürdigkeiten


Detaillierte Packliste Roadtrip USA

Wie versprochen habe ich nun eine detaillierte Packliste für deinen USA Roadtrip. Anhand der obigen Klimazonen hast du gesehen, dass die verschiedenen Landesregionen auch eine unterschiedliche Auswahl an Kleidungsstücken erfordert. 

Solltest du dir ein Wohnmobil oder einen Van für deinen Roadtrip USA mieten, dann sollte eigentlich alles an Küchen- und Schlafutensilien vorhanden sein. Wenn du dir ein Auto mietest und dann zelten möchtest, dann musst du dir vor Ort einiges an Campingausrüstung kaufen.
Mein Tipp dazu: Walmart hat alles!

Reisedokumente und Kreditkarten:

  • Reisepass und ESTA-Visum
  • Auslandskrankenversicherung
  • Führerschein und internationaler Führerschein
  • Kreditkarten
  • Mietwagenpapiere und Versicherungsdokumente

Roadtrip USA

Anfang Juni brauchten wir im Yellowstone Park immer noch warme Kleidung

Allgemeine Kleidung:

  • Bequeme Kleidung für das Fahren und für Aktivitäten unterwegs
  • Leichte Sommerkleidung für warme Regionen
  • Wärmere Kleidung für kühlere Gebiete oder für den Abend
  • Ein schickeres Outfit, wenn du in einer Großstadt schön ausgehen möchtest
  • Jacken, Regenjacke
  • Badekleidung, Wasserschuhe falls du viel an Seen sein wirst
  • Festes Schuhwerk für Wanderungen, Flip-Flops für heiße Gegenden
  • Sonnenhut und Sonnenbrille, Tuch/Schal

Technik:

  • Mobiltelefon und Ladegerät
  • Powerbank für unterwegs
  • Kamera und Zubehör
  • Laptop oder Tablet (optional)
  • Adapterstecker für die USA
  • App "I Overlander"

Campingausrüstung, wenn du mit Auto + Zelt unterwegs bist:

  • Zelt und Isomatte/aufblasbare Luftmatratze
  • Kissen und Schlafsack/Decke
  • Campingkocher, Gas, langes Feuerzeug
  • Koch-Geschirr, Ess-Geschirr, Besteck
  • Kühltruhe für frische Lebensmittel
  • Schwamm & Spülmittel, Geschirrtuch
  • Wasserkanister und Trinkflaschen
  • Papierrollen & Toilettenpapier
  • Campingstühle

Diese Packliste Roadtrip sollte von dir nach Jahreszeit, Reiseroute und persönlichen Vorlieben angepasst werden.


Drei häufig gestellte Fragen zu USA Roadtrip Vorbereitung:

In diesem letzten Abschnitt widmen wir uns drei interessanten Fragen betreffend deiner Roadtrip-Planung. Die Kosten eines Roadtrips, die empfohlene Roadtrip-Dauer sowie die Vorgehensweise einer Roadtrip-Planung. Tatsächlich ist es unmöglich, auf diese Fragen konkrete Zahlen & Fakten zu nennen. Trotzdem möchte ich dir Anhaltspunkte anhand meiner Roadtrip-Erfahrungen geben.

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1. Wie viel kostet ein Roadtrip durch die USA für 3 Wochen?

Die Kosten eines Roadtrips durch die USA für drei Wochen können preislich stark variieren. Abhängig von verschiedenen Faktoren wie der gewählten Route, Unterkünften, Aktivitäten und persönlichem Budget. 

Insgesamt solltest du jedoch mit einem durchschnittlichen Budget von etwa 3000 bis 5000 €uro rechnen. Dieser Betrag beinhaltet Benzinkosten, Verpflegung, Übernachtungen in Motels oder Campingplätzen sowie Eintrittsgebühren für Sehenswürdigkeiten. 

Beispiele für wiederkehrende Ausgaben auf einem Roadtrip durch die USA:

  • 100 US$ Benzinkosten pro Tag, wenn du viel fährst
  • 100 bis 150 US$ für ein sehr einfaches Hotelzimmer pro Nacht
  • 150 US$ für einen Wocheneinkauf
  • 10 bis 60 US$ für eine Nacht auf dem Campingplatz

2. Wie lange für einen Roadtrip durch die USA?

Die Dauer eines Roadtrips durch die USA hängt von der geplanten Route und den eigenen Interessen ab. Für eine erlebnisreiche Reise solltest du mindestens zwei - noch besser drei bis vier Wochen einplanen. Diese Zeit ermöglicht es dir, die landschaftliche Vielfalt und kulturellen Highlights der USA in angemessenem Tempo zu erkunden. 

Da wir als digitale Nomaden ortsunabhängig arbeiten und somit in jedem Land so lange leben können, wie die VISA-Bestimmungen es ermöglichen, nehmen wir uns immer drei Monate für unsere USA Roadtrips Zeit.


3. Wie plant man einen USA Roadtrip?

Die Planung eines USA Roadtrips erfordert sorgfältige Vorbereitung, um die Reise optimal zu gestalten. Zunächst solltest du deine gewünschten Reiseziele festlegen. Dann musst du die Entfernungen der verschiedenen Reiseziele berechnen.  Aus diesen Daten erstellst du eine Route entsprechend deiner verfügbaren Zeit.

Ich würde dir empfehlen, maximal vier bis fünf Stunden Fahrzeit pro Tag zu planen, da du deine Gegend sicherlich auch auf Wanderungen und Stadtbesichtigungen erkunden möchtest. 

Wenn du mit einem Wohnmobil unterwegs bist, darfst du die Zeit für das Dumpen - also deine Abwasser-Entsorgung sowie Frischwasser nachfüllen, zeitlich nicht unterschätzen!

Packe lieber weniger Reiseziele und kürzere Stecken in deine Roadtrip-Planung und erkunde deine Reiseziele. Anstatt einfach den ganzen Tag zu fahren und dann aber außer die Straßen & Highways nichts vom wunderbaren Reiseziel Amerika zu sehen!


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Mehr Informationen

Ein gut geplanter Roadtrip ist der Schlüssel zu einem unvergesslichen Abenteuer!

Jetzt hast du alle wichtigen Informationen & Insidertipps, als Vorbereitung für deinen USA Roadtrip. Du weißt, wie du das erforderliche ESTA-Visum beantragst, mit welcher App du kostenlose Stellplätze zum Wildcamping findest, wo du eine SIM-Karte USA kaufen kannst, dass du mit einem Rucksack anstatt Koffer anreisen solltest. Du kennst zwei Benzin-Tricks und hast einen guten Einblick über die Verkehrsregeln, gefährlichen Tiere sowie Klimazonen & Zeitzonen USA erhalten. Außerdem hast du eine detaillierte Packliste für deinen Roadtrip und weißt, dass du dir direkt über meinen Link einen Van oder Wohnmobil bei Roadsurfer* mieten kannst.

Hinterlasse gerne einen Kommentar bei Fragen zum umfangreichen Thema Roadtrip USA.

Entdecke Amerika auf deinem Roadtrip Abenteuer!

Reiseblog von Nicole

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